14.03.2010
Aktuelles: Gruppenaktionen
am 13.03.2010 hat die Gruppe 1131 einen ai Stand in Dortmund vor der Mayerschen Buchhandlung auf dem Platz von Netanya durchgeführt.
Mit dem amnesty Stand beteiligten wir uns an der derzeit laufenden Kampagne "Mit Menschenrechten gegen Armut", "Wohnen in Würde", "Mutter
werden ohne zu sterben".
Jede Minute stirbt irgendwo auf der Welt eine Frau in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im Kindbett. Das sind mehr als 500.000 Frauen pro Jahr. In 80% der Fälle sterben sie an behandelbaren oder vermeidbaren Komplikationen wie starken Blutungen oder Infektionen.
Ursache und Folge von Armut:
Doch wir müssen nicht hilflos zusehen. Wir können etwas tun.
Mit Ihrem Einsatz können wir mehr erreichen!

In westlichen Ländern liegt die Gefahr für Frauen, an Komplikationen in der Schwangerschaft oder bei der Geburt zu sterben, bei 1 zu 17.000, in afrikanischen Ländern südlich der Sahara dagegen bei 1 zu 8, für Frauen in Südasien bei 1 zu 60. Meist sind es Frauen, die in Armut leben, die zu Minderheiten oder zur indigenen Bevölkerung gehören und die marginalisiert sind, für die ein Schwangerschaft zum tödlichen Risiko wird.
Müttersterblichkeit ist aber nicht nur die Folge, sondern auch ein Grund für Armut: Jährlich verlieren zwei Millionen Kinder ihre Mütter und sind dadurch einem größeren Armutsrisiko ausgesetzt. So müssen ältere Kinder, meist Mädchen, den Haushalt führen und können nicht mehr zur Schule gehen.
Dies ist nicht nur ein weltweiter Missstand, sondern ein Menschenrechtsskandal. Gleichgültigkeit und Diskriminierung führen zur Missachtung der Menschenrechte von Frauen, ihres Rechts auf Leben und ihres Rechts auf Gesundheit. Oft können sie nicht eigenständig über ihre Sexualität und die Anzahl ihrer Kinder entscheiden.
In der UN-Millenniumserklärung von 2000 haben sich alle Staaten verpflichtet, die Müttersterblichkeit bis zum Jahr 2015 um zwei Drittel im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Dennoch ist bis heute zu wenig geschehen. Die Sterblichkeitsrate werdender Mütter sank laut Weltbevölkerungsbericht 2008 in der Zeit von 1990-2005 nur um weniger als 1%. Vor allem in afrikanischen Ländern der Sub-Sahara und in Südasien hat es keine Fortschritte gegeben.

Amnesty International wendet sich an die Regierungen der betroffenen Länder, geht in Gesundheitseinrichtungen, spricht mit medizinischem Personal, Frauen und Männern vor Ort. Mit dem Schwerpunkt "Mit Menschenrechten gegen Armut" rückt Amnesty International Menschenrechtsverletzungen an Menschen in Armut in den Mittelpunkt und unterstützt damit das Engagement der Organisationen und Selbsthilfeinitiative vor Ort. Wer Armut beenden will, muss mit dem Schutz der Menschenrechte beginnen.
Mit Ihrem Einsatz können wir mehr erreichen!
Fordern Sie mit uns: Mutter werden. Ohne zu sterben! Beteiligen Sie sich an den Aktionen von Amnesty International für ein Ende der Müttersterblichkeit, unter anderem in Burkina Faso.
Weitere Informationen erhalten Sie unter der: Hauptseite amnesty international
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Vorstellung der Gruppenmitglieder
Gruppe 1131 Dortmund:
Unsere Gruppe besteht aus 14 - 21 aktiven Mitgliedern,
die sich regelmäßig alle zwei Wochen Montags treffen.
Die in der Gruppe Aktiven stellen sich unten mittels eines Steckbriefes vor.
"Steckbriefe" der Gruppenmitglieder:
Name: Ina
Geburtsjahr: XXXX, Beruf: Journalistin, bei amnesty:seit 2001, Motivation: Ich engagiere mich für amnesty, weil Menschenrecht des Menschen Recht ist! Sonstige Interessen: Reisen, Literatur, Musik,Schwimmen
Name: Brigitte
Geburtsjahr: 1955, Beruf: Krankenschwester, Pflegepädagogin, bei amnesty: seit 1986, Motivation: nicht wegschauen, sondern hinsehen, damit die Menschenrechte für alle gelten. Sonstige Interessen: Lesen, Sport, Yoga und Reisen
Name: Martin
Geburtsjahr: 1959, Beruf: selbstständig, im IT-Bereich, bei amnesty: seit 1992, Motivation: Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Ungerechtigkeiten, grausame Behandlungen und Folter aus dieser Welt verschwinden und versuche über Aktionen und Öffentlichkeit auf die Probleme aufmerksam zu machen und eine Abschaffung zu erreichen, Sonstige Interessen: Kochen und Essen, Sport, Computer, Motorrad, Reisen
Name: Kay
Geburtsjahr: XXXX, Beruf: Journalist, bei amnesty: seit 1985,
Motivation: Die Dankbarkeit dafür, auf einem Flecken der Welt zu leben, wo man sich frei informieren, seine Meinung äußern und sich für die Rechte anderer einsetzen kann– vor allem für jene an Orten, die dieses Glück (noch) nicht haben.
Name: Schirin
Geburtsjahr: 1990, Tätigkeit: Schülerin, bei amnesty: seit 2009, Motivation: Ein Freund der Familie, der aufgrund politischer Aktivität zu Zeiten des Schahs im Iran im Gefängnis saß erzählte mir, dass die Insassen eines Tages für einige Stunden aus den Zellen geholt worden waren, in jenen sie nur eine Decke zur Verfügung hatten. Als sie diese einige Zeit später wieder betraten, hatte man die Zellen gestrichen, Teppiche ausgelegt und für hygienische Mittel gesorgt. Als die Insassen fragten wie es dazu komme, sagte ein Wärter, dass ein Vertreter von Amnesty International komme um sich die Lebensumstände der Gefangenen näher anzuschauen. Auch nach seinem Besuch blieben die Zellen in ordentlichem Zustand. Sonstige Interessen: Lesen, Musik, Theater, Reisen.
Name: Maria
Geburtsjahr: 1979, Beruf: Doktorandin der Fak. Kulturwissenschaften/TU Dortmund, bei amnesty: seit Frühjahr 2008, Motivation: "Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen". Ohne Engagement wird sich nie etwas ändern.
Name: Nina
Geburtsjahr: 1992, Beruf: Schülerin, bei amnesty: seit Frühjahr 2009, Motivation: Für die Menschenrechte lohnt es sich, zu kämpfen. Bei Amnesty hat man das Gefühl, tatsächlich etwas zu bewirken. Darüber hinaus ist ai weder religiös noch ideologisch gefärbt.Sonstige Interessen: Naturwissenschaften, Philosophie
Name: Tanja
Geburtsjahr: 1969, Beruf: Kommunikationswissenschaftlerin, bei amnesty: dabei seit Mai 2009, Motivation: "All human beings are born free and equal in dignity and rights. They are endowed with reason and conscience and should act towards one another in a spirit of brotherhood."
(Art. 1.: Universal Declaration of Human Rights. United Nations. 10. Dezember 1948)
Ein Jeder, dessen universellen Rechte als Mensch nicht geachtet werden und der den Ungerechtigkeiten dieser Welt schutz- und wehrlos ausgeliefert ist, verdient unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung., Sonstige Interessen: Tanzen, Reisen, Musik
Name: Helmut
Geburtsjahr: 52 jahre jung, Beruf: beratender ingenieur, bei amnesty: seit 2005, Motivation: es ist bestimmt glück in deutschland geboren worden zu sein ! es ist schlimm und berührend zusehen zu müssen, was in anderen ländern mit menschen passiert ! und es ist ermutigend zu sehen was man/frau mit etwas engagement erreichen kann !!!, Sonstige Interessen: reisen und musik und noch tausend sachen mehr
Name: Soheyla
Geburtsjahr: XXXX, Beruf: XXXX, bei amnesty: XXXX, Motivation: XXXX, Sonstige Interessen: XXXX
Name: Marion
Geburtsjahr: XXXX, Beruf: XXXX, bei amnesty: XXXX, Motivation: XXXX, Sonstige Interessen: XXXX
Name: Astrid
Geburtsjahr: XXXX, Beruf: XXXX, bei amnesty: XXXX, Motivation: XXXX, Sonstige Interessen: XXXX
Name: Simone
Geburtsjahr: 1977, Beruf: Betriebswirtin, bei amnesty: seit 2005, Motivation: "Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten." (Albert Camus) Amnesty International steht dabei für Wachsamkeit und Aufklärung im Einsatz gegen Unterdrückung und Isolation, Sonstige Interessen: Literatur / Theater / Oper
Name: Regine
Geburtsjahr: 1989, Beruf: Studentin an der TU Dortmund(Journalistik, Anglistik), bei amnesty: seit 2010, Motivation: Menschen dazu bringen, über den Tellerrand zu blicken und die Probleme anderer zu erkennen; kein Mensch ist wertvoller als der andere, jedem stehen dieselben Rechte zu und dafür sollte man sich einsetzen; Druck ausüben, auf Machthaber, die das nicht einsehen, Sonstige Interessen: Lesen, Schreiben, Musik, Konzerte, Festivals, Reisen
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