
1961 rief der britische Anwalt Peter Benenson Menschen in aller Welt dazu auf, gemeinsam mit anderen aktiv für die Menschenrechte zu werden - und legte so den Grundstein für Amnesty International.
In 50 Jahren ist daraus eine Bewegung von 2,8 Millionen Menschen geworden, die in 150 Ländern für die Menschenrechte einsteht - mit Einsatz, Überzeugung und Beharrlichkeit.
2011 feiern wir die Idee, dass einzelne Menschen gemeinsam viel verändern können und rufen Menschen in aller Welt dazu auf, mit uns aktiv zu werden. Damit die Menschenrechte auch in den nächsten 50 Jahren eine starke Stimme haben.

der Dortmunder Bezirk von amnesty international hat an der grossen Aktion "Still-Leben" auf dem Ruhrschnellweg B1 mit einem ai Stand teilgenommen. Anbei einige Photos von Menschen, die sich an der Aktion "einen Augenblick für die Menschenrechte" beteiligt haben:



































































































14.03.2010
am 13.03.2010 hat die Gruppe 1131 einen ai Stand in Dortmund vor der Mayerschen Buchhandlung auf dem Platz von Netanya durchgeführt.
Mit dem amnesty Stand beteiligten wir uns an der derzeit laufenden Kampagne "Mit Menschenrechten gegen Armut", "Wohnen in Würde", "Mutter
werden ohne zu sterben".

Jede Minute stirbt irgendwo auf der Welt eine Frau in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im Kindbett. Das sind mehr als 500.000 Frauen pro Jahr. In 80% der Fälle sterben sie an behandelbaren oder vermeidbaren Komplikationen wie starken Blutungen oder Infektionen.
Ursache und Folge von Armut:
Doch wir müssen nicht hilflos zusehen. Wir können etwas tun.
Mit Ihrem Einsatz können wir mehr erreichen!

In westlichen Ländern liegt die Gefahr für Frauen, an Komplikationen in der Schwangerschaft oder bei der Geburt zu sterben, bei 1 zu 17.000, in afrikanischen Ländern südlich der Sahara dagegen bei 1 zu 8, für Frauen in Südasien bei 1 zu 60. Meist sind es Frauen, die in Armut leben, die zu Minderheiten oder zur indigenen Bevölkerung gehören und die marginalisiert sind, für die ein Schwangerschaft zum tödlichen Risiko wird.
Müttersterblichkeit ist aber nicht nur die Folge, sondern auch ein Grund für Armut: Jährlich verlieren zwei Millionen Kinder ihre Mütter und sind dadurch einem größeren Armutsrisiko ausgesetzt. So müssen ältere Kinder, meist Mädchen, den Haushalt führen und können nicht mehr zur Schule gehen.
Dies ist nicht nur ein weltweiter Missstand, sondern ein Menschenrechtsskandal. Gleichgültigkeit und Diskriminierung führen zur Missachtung der Menschenrechte von Frauen, ihres Rechts auf Leben und ihres Rechts auf Gesundheit. Oft können sie nicht eigenständig über ihre Sexualität und die Anzahl ihrer Kinder entscheiden.
In der UN-Millenniumserklärung von 2000 haben sich alle Staaten verpflichtet, die Müttersterblichkeit bis zum Jahr 2015 um zwei Drittel im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Dennoch ist bis heute zu wenig geschehen. Die Sterblichkeitsrate werdender Mütter sank laut Weltbevölkerungsbericht 2008 in der Zeit von 1990-2005 nur um weniger als 1%. Vor allem in afrikanischen Ländern der Sub-Sahara und in Südasien hat es keine Fortschritte gegeben.

Amnesty International wendet sich an die Regierungen der betroffenen Länder, geht in Gesundheitseinrichtungen, spricht mit medizinischem Personal, Frauen und Männern vor Ort. Mit dem Schwerpunkt "Mit Menschenrechten gegen Armut" rückt Amnesty International Menschenrechtsverletzungen an Menschen in Armut in den Mittelpunkt und unterstützt damit das Engagement der Organisationen und Selbsthilfeinitiative vor Ort. Wer Armut beenden will, muss mit dem Schutz der Menschenrechte beginnen.
Mit Ihrem Einsatz können wir mehr erreichen!
Fordern Sie mit uns: Mutter werden. Ohne zu sterben! Beteiligen Sie sich an den Aktionen von Amnesty International für ein Ende der Müttersterblichkeit, unter anderem in Burkina Faso.
Weitere Informationen erhalten Sie unter der: Hauptseite amnesty international









Unsere Gruppe besteht aus 14 - 21 aktiven Mitgliedern,
die sich regelmäßig alle zwei Wochen Montags treffen.
Die in der Gruppe Aktiven stellen sich unten mittels eines Steckbriefes vor.
(Art. 1.: Universal Declaration of Human Rights. United Nations. 10. Dezember 1948)
Ein Jeder, dessen universellen Rechte als Mensch nicht geachtet werden und der den Ungerechtigkeiten dieser Welt schutz- und wehrlos ausgeliefert ist, verdient unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung., Sonstige Interessen: Tanzen, Reisen, Musik
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